Schweden im Winter – Smygehamn und Bojasön See

Schweden im Winter

Nachdem unser Bus wieder ausgebuddelt und fahrbereit war, machten wir noch einen Abstecher zum südlichsten Punkt Schwedens, nach Smygehamn.

Smygehamn

Eiskalter Wind und ein grau verhangener Himmel…aber alles so genial vereist. Die Wellen sind während der Bewegung eingefroren. Die Steine sind riesige Eisklumpen. An der Küste Schwedens wirkt alles wie ausgestorben. Man sieht keinen einzigen Menschen.

Bestimmt ist Smygehamn im Sommer ein lebendiges kleines Fischerdörfchen. Unter dem ganzen Eis und Schnee, können wir einen kleinen Hafen und einige Restaurants erkennen. Jetzt im März ist alles ausgestorben. Nichts hat geöffnet und alle haben sich in ihren gemütlichen kleinen Häuschen verbarrikadiert. Vielleicht sind sie auch nach Thailand oder Indien geflogen…wir sind anscheinend die einzigen, die es in die Kälte zieht.

Gefrorene Wellen
Gefrorene Wellen

Weiter ging es über die E6 in Richtung Vätternsee. Dazwischen hielten wir immer mal an, um die vereiste Ostsee zu bestaunen.

bty
Schnee statt Sand am Strand

Nun schneit es durchgehend und auf der Autobahn geht nichts mehr. In Halmstadt haben wir noch schnell einen Geldautomaten gesucht und sind Abends am Bojasön See angekommen. Eigentlich nur deshalb weil es dort einen Rastplatz gab und wir nun langsam feststellen mussten, das es bei dieser Schnee Höhe nicht möglich ist, mit einem 2WD einsam im Wald zu übernachten 😉

Bojasön See

In ganz Europa haben wir noch nie so schöne öffentliche WCs gesehen..so sauber und beheizt. Wenn das mit dem Vanlife nix wird, ziehen wir vielleicht dort ein 😂

Bulli Parking

Bisher lagen die Temperaturen bei -9°, also noch nicht schlimm. In eine Felldecke eingekuschelt, Standheizung läuft..gemütlich im Bus 🚐💨💨

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