You are currently viewing Abenteuer Iron Ore Train – Alles was ihr wissen müsst!

Abenteuer Iron Ore Train – Alles was ihr wissen müsst!

Vor 5 Jahren hörte ich das erste Mal vom Iron Ore Train, dem Eisenerzzug in Mauretanien und wollte mich am liebsten sofort in das Abenteuer stürzen. Auf einem der längsten Züge der Welt durch die einsame Wüste Sahara fahren – genau das erwartet dich auf dem Iron Ore Train! Aber natürlich nicht gemütlich in einem Personenwaggon, sondern direkt in einem offenen Waggon, auf einem Berg voll Eisenerz.

Diese Reise verspricht ein Abenteuer durch die Sahara, das du nicht so schnell vergessen wirst. Es ist definitv ein Abenteuer der Superlative.

Mauretanien ist kein einfaches Land und auch die Anreise und Unterkunft ist nicht ganz so einfach, wie beispielsweise ein Trip nach Italien. Was ihr darüber wissen müsst, eine Packliste und vieles Weiteres , gibt’s jetzt hier…

Was ist der Eisenerzzug überhaupt und was macht ihn so besonders?

Als du das erste Mal vom Iron Ore Train hörtest, dachtest du vielleicht an eine gewöhnliche Zugfahrt. Bequem im Liegewagen zieht die Wüste an dir vorbei. Achtung! Weit gefehlt, das hier ist definitiv keine gewöhnliche Zugfahrt! Der Iron Ore Train, der in Mauretanien nur „Le Train“ genannt wird, ist eine epische Fahrt durch die schier endlose Sahara. Du steigst in Nouadhibou oder Zouerat/Choum ein und erlebst ein stundelanges Abenteuer nebst atemberaubender Landschaften auf dieser 700 km langen Fahrt.

Iron Ore Train von Nouhadibou nach Zouerat leerer Waggon
Im leeren Waggon von Nouhadibou nach Zouerat

Der Eisenerzzug ist die einzige Bahnstrecke Mauretaniens und mit bis zu 220 Waggons auch eine der längsten der Welt. Wenn der Zug beladen ist, kann er 17.000 Tonnen schwer werden und fährt im Schnitt 50 km/h.

Für Einheimische ist es meist die einzige Möglichkeit von der Küste in die Wüste und zurück zu fahren. Außerdem werden von Dromedaren bis zu Fahrzeugen alles an Ware transportiert.

Worauf ihr vorbereitet sein solltet!

Mauretanien ist nicht Europa, eine Fahrkarte kaufen und in einem Waggon einsteigen, mit Bahnbeamten etc. ist hier nicht möglich. Je nach Ankunft, werdet ihr mitten in der Nacht ankommen und müsst im dunklen von einem Waggon hinabsteigen. Niemand wird euch sagen wo ihr seid. In der Regel ist man ganz alleine auf einem Waggon, Es ist dunkel, komplett staubig und kann Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben. Bei 2,5 km Länge des Zugs, kann es sein, dass ihr 2 km bis zum Bahnhof zurücklaufen müsst (je nachdem welchen Waggon ihr wählt).

Also ist es wirklich wichtig, dass ihr euch etwas darauf vorbereitet!

An welchem Bahnhof ein- bzw. aussteigen

Wir sind von Nouhadibou nach Zouerat und von Zouerat nach Nouhadibou gefahren.

Unsere Fahrt von Zouerat nach Nouadhibou könnt ihr hier lesen—>Iron Ore Train durch die Sahara

Es gibt die Möglichkeit in Nouadhibou an der Küste oder in Choum oder Zouerat aus- und einzusteigen.

Einsteigen in Nouhadibou – Wenn ihr euch entscheidet von Nouhadibou in die Wüste zu fahren, dann müsst ihr beachten, dass der Waggon komplett leer ist. Ihr liegt auf dem leeren und harten Waggonboden und manchmal noch mit anderen Reisenden zusammen. In der einen Ecke im Waggon gibt es einen kleinen Sandhaufen, der als Toilette dient. Es ist wirklich extrem laut und kann sehr heiß oder auch Nachts sehr kalt werden.

Die leeren Waggons sind etwas niedriger, im stehen könnt ihr nach draußen schauen. Eine Leiter gibt es im Inneren nicht, was für jemand der sich schlecht herausheben kann, etwas Schwierigkeiten mit sich bringen kann.

Einsteigen in Choum – Wenn ihr die Umgebung von Atar unterwegs seid, dann werdet ihr wahrscheinlich den Zug von Choum aus nehmen. Bei unseren beiden Fahrten, war die An- und Abfahrtszeit in Choum, jeweils Nachts. Es war stockdunkel und die Leute mussten sich mit Taschenlampen einen Waggon suchen und hinein- oder auch hinausklettern. Nicht ganz so einfach. Auch weiß man nicht, wann man angekommen ist, denn der Zug hält mehrmals auf der Strecke ( um andere Züge vorbeizulassen oder wegen Panne etc.), eine Offline Karte ist dabei also wirklich wichtig, um eine Orientierung zu haben, sonst kann es sein, dass der Zug einfach weiter fährt.

Einsteigen in Zouerat – Der Bahnhof in Zouerat liegt außerhalb des Wüstenorts. Ein Taxi kann euch hinbringen ( Achtung: Preise immer vorher verhandeln, denn sonst zahlt ihr richtig viel für die kurze Strecke). Klärt am besten vorher wann der Zug fährt. Manchmal können sie dir im Ort helfen. In Zouérat, im Office der SNIM (in Google Maps unter „Railway Office“) werden euch ziemlich genau die Zugfahrtzeiten gesagt.

Anzeige

Fahrtzeiten des Iron Ore Trains

Wann fährt der Zug? Keine Ahnung…und das ist wirklich so. Niemand weiß genau wann der Zug fährt. Unsere fuhr um 17:30 Uhr ab Nouadhibou. Zwischen 13-21 Uhr, ist allerdings alles möglich und da hilft nur warten. Wir haben einen Mitarbeiter kennengelernt, der uns benachrichtigte, wenn der Zug im Bahnhof ist, so konnten wir schnell mit dem Taxi hin. Das klappt aber auch nicht bei jedem ( andere Reisende haben 3 Tage warten müssen, weil sie jeden Tag den Zug verpassten).


In Zouerat gibt es eine Auskunft, die sehr zuverlässig war. Ihr findet sie im Office der SNIM (in Google Maps unter „Railway Office“) und uns mitteilte, dass der Zug um 12 Uhr am Bahnhof ist ( das war auch tatsächlich so). Wir fuhren dann mit dem Taxi zum Bahnhof Thazid und dort fing uns gleich jemand ab, der die hiesige „Bahnhofsgaststätte“ leitet.

Ein umzäuntes Gelände mit trockenen Palmen und viel Müll. Es wird eine Decke und Kissen ausgebreitet und man kann zwischen Tee und Kaffee wählen (Kaffee kostete 50 Ougouya). Der Besitzer kann euch dann auch genau sagen, wann ihr los müsst und wann der Zug kommt. Es wird französisch gesprochen, aber ein wenig englisch kann der ein oder andere auch.

Was erwartet euch auf einer Fahrt?

Wenn ihr auf dem Zug seid und nach einiger Zeit realisiert, dass ihr komplett alleine seid, weit weg von jeglicher Zivilisation, in einer riesigen Wolke aus Eisenerz und viele Stunden von diesem Waggon nicht mehr herunterkommt, egal was passiert, dann kann das auch ziemlich Angst machen. Gerade Nachts in völliger Dunkelheit.

Gewitter, Sturm, Kälte und Hitze auf dem Iron Ore Train

Gewitter und Regen sind sehr selten in Mauretanien, allerdings hatten wir bei unserem Aufenthalt genau 3 Tage Regen und starke Gewitter und Stürme im April in Nouhadibou. Wir haben deshalb unsere Zugfahrt verschoben, denn bei Gewitter in dem offenen Waggon zu fahren, ist nicht sonderlich angenehm.

Auch Ende April war es bei uns mit ca 12°C in der Nacht kalt und der Fahrtwind hat noch sein übriges getan. Tagsüber knallt die Sonne unerbärmlich in den Waggon und auch Temperaturen um die 50°C können vorkommen.

Angenehm ist was anderes…manche bezeichnen die Fahrt auch die Hölle auf Erden 😉 Nur damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst.

Infos für Overlander: Verladung Fahrzeug auf dem Iron Ore Train

Die meisten Overlander ( speziell wenn Mauretanien intensiv bereist werden soll) fahren die anspruchsvolle Strecke durch die Wüste oder über Nouakchott nach Atar und wieder zurück.

Unsere erste Überlegung war unseren Syncro zu verladen und dann von Zouerat über Atar wieder nach Nouakchott und Richtung Marokko zu fahren oder umgekehrt.

Warum verladen und nicht einfach die Wüstenstrecke fahren?

Unser Syncro ist ein Benziner und in Mauretanien ist Benzin nicht einfach zu bekommen ( ist einfach ein Diesel-Land). Dazu kommt, dass unser Benzinverbrauch offroad ziemlich hoch ist. Also die 800 km offroad bis zur nächsten Tankstelle, bei der wir Benzin bekommen würden, wären auch mit dutzend Benzinkanistern nicht machbar. Dazu kommt, dass es unzählige km offroad geht, mit teilweise sehr sandigen Passagen und ohne Internet. Einfacher ist es dabei zu zweit bzw. mehreren zu sein. Man sollte bei solchen Strecken realistisch bleiben und das eigene Können, sowie das des Reisefahrzeugs gut einschätzen können, denn tatsächlich kann es hier sonst zur Katastrophe kommen.

train iron ore train mauretanien waggon abenteuer


Die andere Möglichkeit ist, über Nouakchott, nach Atar über die asphaltiere Straße zu fahren. Auch da gibt es nur in Nouakchott und Atar Benzin und nur mit viel Glück auch nochmal auf der Strecke, dann aber eventuell aus einer Tonne ungeklärten Ursprungs. Hier helfen nur genügend Ersatzkanister einzupacken. Diese Strecke wäre grundsätzlich für uns machbar gewesen, aber für uns war klar, dass wir auf jeden Fall mit dem Zug fahren möchten.

Im Vorfeld konnte uns niemand so genau sagen, wie es abläuft und ob der Ablauf den jemand erlebte, auch immer so funktioniert. Was heute in Mauretanien passiert, kann morgen schon veraltet sein und was morgen passiert, ist übermorgen wieder ganz anders. Also unsere Erfahrungen müssen sich nicht mit euren decken.

Unterkünfte suchen*

Unterkünfte gibt es einige in Mauretanien, aber diese sind gerade in der Hauptreisezeit für den Iron Ore Train ( also eher der Winter und Frühjahr) sehr begehrt. Einfach nach Unterkünften suchen und online buchen, könnt ihr hier bei Booking.com (immer noch unsere Lieblingsplattform, denn alles geht schnell und einfach).

 

Was braucht man wirklich auf dem Iron Ore Train – Packliste!

Es gibt Dinge die wir vorher als unwichtig oder albern erachteten, aber sich dann als „lebenswichtig“ herausstellten.

Diese wären folgende:

Skibrille – Wer hätte gedacht, wie nützlich eine Skibrille in der Wüste Sahara sein kann?! Wir hatten keine dabei und dachten, bestimmt reicht auch eine Sonnenbrille. Aber nein, der Staub des Eisenerzes ist wirklich überall und wenn der Wind dreht, dann ist es noch schlimmer.
Tish von der Villa Maguela in Nouadhibou hat uns mit Decken, Isomatten und Skibrillen als Leihgabe, versorgt und dafür sind wir ihr wirklich sehr dankbar. Ohne wäre das Erlebnis, definitiv noch krasser gewesen. Solltet ihr einen Trip mit der Eisenbahn planen, packt Skibrillen ein!

Decken – Die Locals, die häufig mit dem Zug fahren müssen, haben Kissen und eine Decke, sowie warme Kleidung dabei…das war es. Mauretanien ist eines der ärmsten Länder der Welt und mehr kann man sich hier auch einfach nicht leisten. Auf der Hinfahrt im leeren Waggon, waren noch 2 Mauretanier die in Zouerat arbeiten, bei uns im Waggon. Wir haben ihnen unsere Isomatten während der Fahrt gegeben und wir hatten eine Decke unter uns ausgebreitet.
Nachts kann es Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geben, je nachdem zu welcher Jahreszeit ihr unterwegs seid.

Decken könnt ihr auch in Nouadhibou kaufen oder ihr bringt eine alte Decke mit und könnt sie auch am Bahnhof lassen oder jemanden schenken. Die Locals freut es sehr.

Staubschutzmaske – Gerade nachts beim Schlafen, kann der Staub sehr krass sein. Er setzt sich nicht nur überall an eurem Körper fest, sondern gelangt auch in euren Mund, eure Lunge, in die Augen, Ohren. Es ist ziemlich heftig und das eigentliche Ausmaß sieht man erst, wenn man unter der Dusche steht und alles nochmal Revue passieren lässt.

Die hier sind super geeignet, denn sie haben verstellbare Hinterkopfbänder, was sie auf Dauer angenehm zum Tragen macht und zusätzlich ein Ausatemventil für leichtere Atmung.

Turban – In Mauretanien hat jeder einen Tagelmust auf. Von der Polizei bis zum Taxifahrer. Es ist hier vollkommen normal und alltäglich. Der Tagelmust, so der Turban hier in Mauretanien, schützt vor Sonne, Kälte, Sand und Wind. Auf dem Iron Ore Train herrscht entweder Kälte, Hitze oder/und Wind…also ohne eine Kopfbedeckung sollte man die Fahrt nicht unternehmen. Ihr bekommt eigentlich überall den Turbanschal zu kaufen und es ist nicht notwendig vorher einen zu besorgen. In der Regel nimmt man schwarz oder weiße Tagelmust. Berber tragen blau ( allerdings sagt auch niemand was, wenn Touristen blaue tragen).

Getränke – 20 Stunden können sehr lange sein und mit Pech hat der Zug eine Panne und ihr steht viele lange Stunden mitten in der Wüste und in der Hitze ohne Schatten. Ausreichend Getränke sind wirklich wichtig. Wir hatten pro Person 4 Liter Wasser dabei.

Snacks – Es gibt auf den Waggons natürlich nichts zu essen, also packt unbedingt was ein. All euer Essen wird staubig werden, nehmt also dichte Dosen oder ähnliches.

Offline Karte – Ladet euch eine Offline Karte herunter. Ihr seid hier im Nirgendwo mitten in der Sahara und ohne Internet. Wenn ihr in Choum aussteigen möchtet, dann hält der Zug oft mitten in der Nacht. Es gibt keinen Bahnhofsmitarbeiter und auch kein Schild, dass euch zeigt: „Huhu, ihr seid da. Hier ist Choum“. Je nachdem in welchem Waggon ihr euch befindet, kann es sein, dass ihr 2-3 km außerhalb des Bahnhofs haltet. Nur eure offline Karte zeigt euch mit Sicherheit wo ihr seid und ob ihr aussteigen solltet. Denkt immer daran, das hier könnt ihr nicht mit europäischen Bahnhöfen vergleichen!

Powerbank – Damit ihr euer Handy etc. aufladen könnt.

Taschenlampe/am besten Stirnlampe – Wirklich, wirklich wichtig, denn sobald es Nacht wird, gibt es überhaupt kein einziges Licht mehr. Ihr werdet nichts mehr sehen und es kann auf dem vollen Waggon sehr gefährlich werden. Auch kann es sein, dass der Zug Nachts ankommt und ihr aus dem Waggon steigen müsst. Die vollen Waggons haben innen und außen Leitern, die leeren aber nicht und ihr müsst euch herausheben.

Wenn ihr keine habt und sie nur selten verwenden werdet, genügt eine günstige

Verwendet ihr eine Stirnlampe häufiger, dann lieber was hochwertiges. Wir haben diese von Petzl. Wiederaufladbar mit Micro-USB, was sehr praktisch ist:

Oder/und eine Taschenlampe. Wir haben diese von OLIGHT. Macht gut hell und ist magnetisch, lässt sich auch super am Waggon befestigen.

Klopapier – Solltet ihr unbedingt dabei haben!

Große Müllsäcke – Um eure Sachen etwas zu schützen, sind Müllsäcke sehr praktisch. Zwar wird auch da etwas Eisenerz seinen Weg ins Innere finden, aber ihr müsst danach nicht alles wegwerfen oder aufwendig reinigen.

Ohropax – Wenn ihr im leeren Waggon fahrt, nehmt euch Ohropax mit. Es ist extrem laut ( wir haben mal mit dem Handy gemessen und da waren es durchgehend 13 Stunden lang 88 Dezibel). Auch bei dem vollen Zug kann es laut werden, schadet also auch da nicht.

Handschuhe – Nicht zwingend notwendig, aber gerade wenn man die Leiter hinauf und hinunter steigt und zum Liegeplatz begradigen ( also tiefes buddeln im Eisenerzhaufen 😉 doch viel besser als erwartet.

Wir hatten noch Kreide dabei. Wenn einem langweilig ist, kann man damit gut auf der Waggoninnenseite Tic,Tac,Toe spielen 😉 Uns war aber tatsächlich alles andere als langweilig.

Ansonsten braucht ihr eure Reisepässe! Unbedingt die Original Pässe und nicht nur eine Kopie (Warum könnt ihr in unserem Erfahrungsbericht nachlesen)

Choum oder Zouerat – Wo am besten ein- oder aussteigen

Wenn ihr weiter nach Chinguetti und in die Adrar Gegend möchtet, dann ist Choum der beste Endpunkt. Meist kommt man dort Nachts an, also schadet es nicht, wenn ihr euch schon vorab um einen Schlafplatz kümmert.
Wer weiter nach Zouerat fährt, bekommt eine ganz andere Gegend geboten. Es wird felsiger, denn hier wird das Eisenerz abgebaut.
Bei uns hielt der Zug plötzlich in Ferreck und fuhr nicht mehr weiter (was wohl vorkommen kann, wenn dort aufgeladen wird). Wir mussten dann mit dem Taxi nach Zouerat fahren (Kostenpunkt bei uns 300 Ougouya, damit ihr bei Verhandlungen einen Richtwert habt). So fuhren wir dann zu siebt in einem kleinen Renault nach Zouerat.
Zouerat ist eigentlich nur ein guter Ausgangspunkt, wenn ihr einfach mal dorthin wollt oder zum Spaß mit dem Zug fahrt und von dort wieder zurück nach Nouadhibou, ansonsten verpasst ihr nichts.

Toilette im Waggon des Iron Ore Train

Wie ihr euch hoffentlich denken könnt, haben die Waggons natürlich keine eingebaute Toilette. Im leeren Waggon gibt es in einer Ecke einen kleinen Haufen mit Sand (das ist die offizielle Toilette)
oder man pinkelt durch das Regenablaufloch am Boden des Waggons. Jasmin war bei unserer Fahrt die einzige Frau im kompletten Zug…da muss man schon hart sein.
Im vollen Waggon ist es ähnlich…also man sucht sich eine geeignete Ecke 😉 Manche pinkeln auch aus dem Waggon ( sollte man sehr aufpassen, denn es gibt oft sehr ruckartige Bewegungen und schnell ist man vom Waggon gefallen).

iron ore train eisenerz mauretanien zug abenteuer packliste
Los gehts

Bereit? Dann startet jetzt euer Abenteuer!

Der Iron Ore Train schlängelt sich majestätisch durch die mauritanische Landschaft, vorbei an goldenen Dünen aus Sand. Die Strecke führt dich auch einen Teil in die Westsahara, dort wo niemand sonst hinfährt. Stunden vergehen wie Minuten, während du von deinem Ausblick, die faszinierende Schönheit dieser unwirklichen Welt bestaunst.

Solltet ihr noch Fragen haben, dann schreibt uns gerne.

Wer den ersten Teil unseres Iron Ore Train Abenteuers noch nicht gelesen hat, hier entlang —> Mit dem Eisenerzzug von Nouadhibou nach Zouerat

Während wir gerade diesen Beitrag schreiben, sitzen wir in Marokko. Wenn ihr gerne im Handgepäck bei uns mitfahren möchtet, folgt uns doch einfach auf Instagram und/oder Facebook  Da gibt es auch noch Reels zu unserer Iron Ore Train Fahrt und ihr verpasst auch keine neuen Beiträge. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch einfach bei uns.

Merken könnt ihr euch den Beitrag auch bei Pinterest

Affiliatelinks/Werbelinks

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Weitere Beiträge über Afrika auf Kunstwut

kunstwut

Hello ihr Reisenden, Individualisten, Bulli-Fahrer, Camper...wir sind Jasmin und Michi, seit 2006 zusammen und genau so lange reisen wir schon in unserem Eisbär, einem VW T3. Wenn wir nicht gerade unterwegs sind, rettet Michi Menschen und schraubt am restlichen Bulli-Fuhrpark und Jasmin werkelt, malt und schmiedet neue Reisepläne. Treffen könnt ihr uns bei den Polarlichtern in Lappland, in der Wüste oder unter der Erde Sloweniens, immer genau da wo es Abenteuer gibt. Unser T3 hat mit seinen knapp 500.000 km schon einiges erlebt und über diese Erlebnisse erzählen wir euch auf unserem Blog. Außerdem erhaltet ihr hier viele Reisetipps und Themen rund um den VW T3 kommen natürlich auch nicht zu kurz.

Schreibe einen Kommentar