Manchmal genügt ein Bild, irgendwo zufällig entdeckt und es lässt dich nicht los! Du weißt, da willst du hin! Es vergehen Jahre, aber irgendwann ist es dann endlich soweit. So ging es uns mit der Transfăgărășan. Die Sommermonate sind für uns meist keine Reisezeit, aber der Pass mit über 2000 m Höhe, ist eine lange Zeit im Jahr gesperrt und nur im Sommer geöffnet. Die Transfăgărășan war 2025 von Juni bis Ende Oktober geöffnet.
Wir sind Mitte Juli in Rumänien unterwegs und unser VW T3 schnauft sich langsam die Serpentinen hinauf. Es riecht nach Wald, Regen und Abenteuer. Das Wetter macht, was es will: Sonne, Nebel, Regen, Gewitter – und dann wieder Sonne. Innerhalb weniger Stunden erleben wir vier Jahreszeiten und Minustemperaturen.
Bären auf der Transfăgărășan
Werden wir das Glück haben, einen Braunbär zu sehen? Diese Frage stellten wir uns schon auf der Transalpina. Wir hatten schon in der Türkei das Glück und in Rumänien lebt schließlich die größte Population Europas. Leider muss ich sagen, dass gerade die Bären (oder nein, eigentlich dass Verhalten der Touristen!!) dass waren, was uns auf der Transfagarasan negativ in Erinnerung bleibt. Aber dazu später mehr…
Es regnet in Strömen als wir auf der Transfagarasan ankommen. Schon auf in den ersten Kilometern taucht er auf: unser erster rumänischer Braunbär. Groß und kräftig sitzt er im Wald neben dem Straßenrand und schaut uns an, wie wir an ihm vorbeifahren.
Und da sitzt ein zweiter Bär auf einem Stein, auch direkt neben der Straße. Wir sind begeistert, aber auch etwas verwirrt. Haben wir einfach nur wahnsinnig viel Glück oder liegt es an der Dämmerung. Von anderen hatten wir gelesen, dass Sie Warnmeldungen auf dem Handy erhalten haben, wenn ein Bär gesichtet wurde. Auch das blieb bisher aus. Die einzige Warnmeldung war einen Tag vorher wegen großer Hitze.
Es regnet in strömen und wird auch langsam dunkel. Wir brauchen noch einen Schlafplatz und sind uns dabei etwas unsicher. Teilweise haben wir Gebäude, Mülltonnen etc. mit Elektrozaun außenherum gesehen. Mülleimer gibt es eigentlich so gut wie nicht, da die Bären sie ausräumen würden.
Wir entscheiden uns in der ersten Nacht nahe der Gondelstation zu übernachten. Dort gibt es auch ein Hotel und Wanderwege. Da es nun auch noch stark gewittert, ist es hier auch etwas geschützter, als oben am Pass.

Ein gefütterter Bär ist ein toter Bär!
Am nächsten Morgen sind wir bereits um 7 Uhr unterwegs Richtung höchstem Punkt des Passes. Es ist neblig, kalt und regnerisch. Warum die Transfăgărășan zu den schönsten Straßen der Welt zählt, sehen wir hinter jeder Ecke erneut. Es ist absolut beeindruckend. Unglaubliche 90 km ist die Straße lang
Die Transfogarascher Hochstraße beginnt von Süden kommend in Căpățânenii Unguren und von dort gelangt ihr nach wenigen Kilometern zur Talsperre Vidraru und endet in Cartisoara. Wir sind von Norden und von Süden kommend gefahren und die schönste Aussicht habt ihr von Süden kommend.
Plötzlich ruft Michi:“ Schau mal, die Bärenmami stillt ihre beiden Babies.“ Tatsächlich hat sie sich direkt neben die Straße gelegt um zu säugen. Ein unglaublich beeindruckendes Erlebnis. Zum Glück ist nichts auf der Straße los und auch wir wollen die drei auf keinen Fall stören.
Bärenangriff auf der Transfagarasan
Ein gefütterter Bär, ist ein toter Bär!, dieser Satz begleitet uns seit Tagen. Er steht auf Schildern, an Straßenrändern, in Gesprächen mit Einheimischen. Viele Touristen meinen es gut, werfen Futter aus dem Auto, weil der Bär ihnen so nah, so vertraut erscheint. Manchmal auch aus falschem Mitleid, denn der Bär muss doch hungrig sein, wenn er so traurig schaut. Doch genau das ist sein Todesurteil.
5 Tage bevor wir hier entlangfahren, wurde ein italienischer Motorradfahrer durch eine Bärenmama getötet. Laut seinem Social Media Account gab es von ihm Selfies mit den Bären und laut Zeitungsartikeln kam er der Bärin zu nahe wollte wohl auch füttern. Sie verteidigte Ihre Kinder und griff an. Das Ende davon: Die Bären wurde erschossen und ihre Jungen sind verängstigt davon. Einer wurde nach Tagen gefunden und in das Bärenreservat gebracht und das andere Baby ist wahrscheinlich gestorben. Der Bär wird früher oder später IMMER sterben, wenn er gefüttert wird.
Wann wird ein Bär zum „Problembär“
Ein Bär, der Menschen mit Nahrung verbindet, verliert die Scheu. Er wird zum „Problembär“, kommt immer näher, bettelt, greift irgendwann an – und wird dann erschossen oder ist sein Leben lang eingesperrt in einem Bärenreservat.
In Rumänien leben schätzungsweise 6.000 Braunbären, die größte Population Europas. Doch jeder Kontakt, jedes Stück Brot, jedes Futter aus falscher Zuneigung bringt sie in Gefahr und auch Menschen!
Hier geht es zu unserem Video über die Transfagarasan.
Was ihr machen solltet, wenn ihr einen Bären seht? Hupen, Lärm machen, ihn vertreiben! Genau dass, ist die korrekte Handlungsweise. Übrigens ist füttern von Wildtieren und auch parken um zu fotografieren oder den Bären nahe zu sein, in Rumänien verboten und wird mit einer hohen Geldstrafe belegt.
Ich habe zu den Bären in Rumänien, dem richtigen Verhalten und den Unterschieden zu einem „normalen“ Verhalten von Braunbären und zu den an Menschen gewöhnten Bären einen ausführlichen Beitrag geschrieben. Dort wird auch genau beschrieben, was ihr macht, wenn ihr einem Bären beim Wandern begegnet.
Hier geht es zum Artikel: Bären in Rumänien
Schlafen in den Wolken mit perfekter Aussicht
Je höher wir fahren, desto dünner wird die Luft. Die Baumgrenze bleibt hinter uns, und plötzlich reißt der Himmel auf. Nach Stunden in grauem Nebel flutet Licht die Berge. Über 2.000 Meter Höhe liegt der Himmel zum Greifen nah. Nachdem in der britischen Serie „Top Gear“ die Transfagarasan zur schönsten Straße der Welt gekürt wurde, ist hier normalerweise sehr viel los. Oldtimer, Mofas, Sportwagen, Garbage Rennen, Rallyes….alles ist hier auf dem Pass zu finden!
Wir haben einen guten Tag erwischt und auch wenn das Wetter nicht berauschend ist, ist dafür wenig los. Wir können komplett alleine auf den Pass fahren. Am See und der Gondelstation gibt es kleine Buden und einen Parkplatz mit Souvenirs, Essen und Getränke. Hier gibt es Klassiker aus der rumänischen Küche, wie z.B. Kürtőskalács (Baumstriezel), gekochten Mais, dann gibt es Polenta mit Käse gefüllt und natürlich auch Mici (gefüllte Hackfleischröllchen). Es gibt leckere Sachen in Rumänien.
Die Tage gehen zu schnell vorbei und schon wird es wieder dunkel. Wir suchen uns einen Platz zum Schlafen mit bester Aussicht.

Musikvideodreh der rumänischen Volksmusik in 2000 m Höhe
Ein paar Meter weiter rauscht ein Bach über blanke Steine, Schafsglocken klingen von fern. Wir sind allein – bis plötzlich ein weißer Van hält. Türen fliegen auf, bunte Röcke, gestickte Hemden, Instrumente! Eine Truppe springt heraus und plötzlich erklingt Musik. Eine junge Frau in traditioneller Tracht stimmt ein Lied an, ein Kameramann läuft rückwärts, und wir merken: Wir sind mitten in einem Musikvideodreh.
Da stehen wir auf über 2000 m Höhe im Nebel zwischen Berggipfeln und Profikameras – und wir müssen lachen. Vielleicht landet unser T3 ja doch noch in einem rumänischen Folklore-Video.
Kurz darauf zieht das Wetter wieder zu. Wolken rollen heran und die Transfăgărășan versinkt wieder im Nebel.

Dann plötzlich eine Bewegung. Kein Bär diesmal, sondern ein Fuchs. Er trabt ganz selbstbewusst auf uns zu. Bleibt kurz vor uns stehen, sieht uns an und verschwindet dann wieder im Nebel.
Der nächste Morgen auf der Transfagarasan
Am nächsten Morgen weckt uns Gesang. Erst leise, dann lauter. Pfadfinder, die an unserem T3 vorbei durch den Nebel ziehen, Rucksäcke auf den Schultern. Sechs Uhr früh. Wir sitzen im Bus, dampfender Kaffee in der Hand, schauen durch beschlagene Scheiben auf eine Welt, die noch schläft – nur eine Handvoll Pfadfinder scheinen genau zu wissen wohin sie möchten.
Die schönste Straße der Welt?!
Die Transfăgărășan wurde in den 1970er-Jahren auf Befehl des damaligen Diktators Nicolae Ceaușescu gebaut. – als strategische Verbindung über die Karpaten, militärisch gedacht, mit enormem Aufwand errichtet. Hunderte Arbeiter verloren beim Bau ihr Leben.
Heute ist sie eine der spektakulärsten Bergstraßen Europas – bekannt geworden durch Top Gear, das sie einst zur „schönsten Straße der Welt“ erklärte.
Sie ist auch wirklich außergewöhnlich, allerdings ist sie bei schönem Wetter auch gnadenlos überfüllt. Ruhiger geht es defintiv auf der Transalpina und vor allem auf der Transapuseana zu.
Übernachten auf der Transfăgărășan
Wir bleiben noch eine Nacht oben. Der Wind rüttelt am Bus und mit 2°C im Juli ist es ziemlich frisch in unserem VW T3. Wildcampen ist in Rumänien erlaubt, allerdings nicht in Nationalparks und Naturschutzgebieten. Wenn wenig los ist, wird es hier auf dem Pass geduldet, allerdings ist nicht erlaubt auf unbefestigtem Untergrund zu stehen und es ist auch nie cool, wenn Parkplätze zugeparkt werden.
Restaurants auf der Transfagarasan
Auf den 90 km entlang der Transfogaraschen Hochstraße gibt es einige Restaurants und Kleinigkeiten zum Essen. Richtig schön ist das Treehouse Village. Ein Blockhaus auf Stelzen, dass mit seinen unzähligen Lichterketten vor allem Abends wunderschön ist und gutes Essen hat.
Ansonsten gibt es noch ein paar andere Restaurants oder zum Mitnehmen auch Mici, Langos, Mais oder Pancakes an der Straße.



Über Bären in Rumänien – und den richtigen Umgang
Rumänien ist das letzte große Rückzugsgebiet des europäischen Braunbären. Besonders in den Karpaten finden sie ideale Lebensbedingungen: dichte Wälder, reichlich Nahrung, wenig menschliche Siedlungen. Doch mit dem wachsenden Tourismus verändert sich vieles. Immer mehr Menschen fahren durch ihre Reviere, immer mehr Müll bleibt liegen, immer öfter wird gefüttert (sei es aus Uninformiertheit oder der falschen Annahme, dass die Wildtiere Hunger haben).
Folgendes ist wichtig zu beachten:
- Bären niemals füttern oder anlocken.
Auch nicht aus dem Auto heraus. Sie verlieren dadurch ihre natürliche Scheu und lernen, dass Menschen Futter bedeuten. Es gibt wirklich viele Fälle in denen Bären auch durch das geöffnete Fenster angreifen. - Keine Essensreste oder Müll offen liegen lassen.
Gerüche ziehen Bären an. - Seht ihr einen Bären auf der Transfagarasan ist das beste ihn durch hupen zu verscheuchen.
Hupen beim vorbeifahren, nicht anhalten! Das parken an der Straße, sowie auch das füttern von Wildtieren ist in Rumänien strafbar! - Distanz wahren.
Klar möchte man ein Foto oder Video machen, aber haltet Distanz. Teleobjektiv oder einfach Zoom verwenden. Bärenmütter verteidigen ihre Jungen und ihr möchtet doch hoffentlich nicht Schuld sein, wenn sie durch euch provoziert wird und dadurch angreift und erschossen wird.
Ein Bär ist kein Kuscheltier. Er ist ein Wildtier, dass Respekt verdient. Schützt ihn, indem ihr Abstand haltet.
Bären nicht füttern
Das Füttern aus „Mitleid“ oder „Faszination“ ist ein Missverständnis, das tödlich enden kann – manchmal für den Menschen, aber immer für den Bären. Wenn er lernt, dass der Mensch Futter bedeutet, kommt er immer wieder an Straßen oder Parkplätze, verliert die Angst, und irgendwann greift er an. Dann wird er eingefangen oder erschossen.

So einfach, so brutal.
Deshalb ist es gut, dass immer mehr Initiativen in Rumänien Aufklärungsarbeit leisten, beobachten, Müllsammelaktionen organisieren und Besucher sensibilisieren. Wer Glück hat, kann Bären auf Distanz in freier Wildbahn beobachten – am besten geht das mit Guides, die wissen, wie man sich respektvoll verhält.
Fazit Transfăgărășan
Die Transfăgărășan ist definitiv eine wunderschöne und vor allem spannende Pass-Straße in Rumänien und es hat sich für uns gelohnt einige Tage dort zu verbringen. Fahrt unbedingt die kompletten 90 km wenn es euch möglich ist. Wie im Beitrag ausführlich beschrieben, haben die Bären einen unschönen Beigeschmack hinterlassen. Es ist traurig zu sehen, wie so schöne Wildtiere zu Bettelbären werden und dass alleine ist die Schuld der Menschen.
Noch zur Info: Die Bären wurden von uns aus der Entfernung im vorbeifahren fotografiert.
Für uns ging es langsam weiter zum Bran Schloss und ans schwarze Meer.
Nun ganz viel Spaß in Rumänien und wenn euch dieser Beitrag gefällt, teilt oder verlinkt ihn gerne.
Abenteuer unterwegs – Wenn ihr gerne im Handgepäck bei uns mitfahren möchtet, dann findet ihr uns auch auf Instagram und Tik Tok. Jetzt ganz aktuell auch auf unserem Youtube Kanal.
Beiträge auf Kunstwut








Servus zusammen,
hier hat sich einiges verändert. Es ist euer Bericht und eure Erfahrung, so wie gelesen in 2025. Wir waren 2019 auf Rundtour in den Karpaten und haben
hier völlig gegensätzliche Erfahrungen gesammelt. 2019 war offenbar die Bärenpopulation noch etwas geringer und das Auftreten der Bären regional verschoben. Hier im Apuseni Gebirge und in umgrenzenden Dörfern und Städten waren Bärenspuren bzw. nächtlich welche zu sehen. Bei einer Fahrt über die DN1R im Apuseni Gebirge waren es die wilden Hunde die Gefahr darstellten und insgesamt war diese Straße deutlich abenteuerlicher als die Transfagarasan. Damals ( Juli/August 2019) sind wir die Transfagarasan gefahren und hatten keinen Bären gesehen.
BG,
Michael
Servus Michael, ja, wir waren das erste Mal 2025 in Rumänien und bereuen sehr, dass wir nicht schon früher dort waren. Ich glaube es hat sich einiges in den letzten Jahren verändert. Die Route durchs Apuseni Gebirge sind wir gefahren, doch leider haben wir die ursprüngliche Strecke um ein Jahr verpasst und sie ist nun komplett asphaltiert. Dennoch ist das Apuseni Gebirge ein Traum und zumindest jetzt war es noch sehr ruhig dort, was sich wohl bald ändern wird, denn ich habe gelesen, dass Rumänien die Transapuseana als die schönste Strecke Rumäniens vermarktet.
Ich glaube auf der Transfagarasan hat es sich erst in den letzten 2-3 Jahren so extrem mit den Bären entwickelt. Ich kenne noch einige die 2021 eine Warnmeldung bekommen haben, wenn ein Bär gesichtet wurde. Wir haben bei 20 Bären aufgehört zu zählen. Danke dir für deinen Einblick! Lg Jasmin & Michi
Ein guter Bericht, leider kennt ihr den Fagaras nicht aus den 70iger und 80iger Jahren. Ich bin 5x über den Pass das letzte Mal 2022 und war mehr als enttäuscht. Teilweise schlechte Straßenabschnitte und Müll säumt die Straße und lockt die Bären an. Der Petz ist auch kein Teddybär zum Kuscheln, das begreifen viele Touristen nicht. Ja, und oben am See vor lauter Verkaufsbuden wo größtenteils nur Plunder für die gelbe Tonne verkauft wird… einfach schlimm, sieht man von der Schönheit der Natur einschließlich See kaum noch was. Eine Anwort von einer jungen Rumänin ,,vieles ist nach der Wende besser geworden aber vieles viel, viel schlechter“ Diese Aussage kann ich für den gesamten Balkan, Schwarze Meer, Adria, Mittelmeer und deren Anreinerstaaten mit ganz wenigen Ausnahmen nur teilen
Hallo, danke dir für deinen Kommentar und den kleinen Einblick in die früheren Zeiten Rumäniens. Wir wären auch gerne viel früher dort gewesen. Was wir so vom früheren Rumänien erzählt bekommen haben, deckt sich tatsächlich nicht mehr mit heute. Für uns war es aber natürlich trotzdem besonders und vor allem waren wir auch positiv von der Freundlichkeit und Offenheit der Menschen überrascht. Lg
Vielen Dank für den tollen Bericht aus meiner Wahlheimat Rumänien/Transilvania! Genau das was in diesem Blog drinnen steht möchte ich lesen beziehungsweise sollten sich die leute zu Herzen nehmen !
Multumesc frumos si Drum Bun!!
LG Roli
PS : Werde den Bericht an Urlaub in Rumänien weiterleiten bzw weiterempfehlen
Buna ziua Roli, wir freuen uns sehr, dass dir unser Bericht gefällt und ganz viele liebe Grüße in deine wunderschöne Wahlheimat! Wir hoffen bald wieder dort zu sein! Lg Jasmin & Michi
Tut mir leid euch ein wenig zu bremsen. Euer T3 braucht einen neuen Tacho.90 Km. soll der Transfăgărășan lang sein? Habt ihr auch gut hingekuckt? Von Cârțișoara bis zum Vidraru See sind es keine 40 Km. Dort hört der Transfăgărășan ja auf.
Hey, unser Tacho würde noch viel mehr Kilometer angeben, denn wir sind ein gutes Stück um den Stausee gefahren 😉 Nee, wir verlassen uns auf die Angaben die uns von Locals mitgeteilt wurden und auch auf rumänischen Seiten zu finden sind. Dort wird fast immer angegeben, dass die Transfargarasan (insgesamt Nord- und Süd) 90,2 km beträgt. Hier z.B. ein kleiner Auszug aus transfagarasan.travel: „Im Norden beginnt sie an der Nationalstraße Hermannstadt-Făgăraș, führt durch Oberkerz und weiter zum Bâlea See – bis dahin sind es 35,1 Kilometer. Der Tunnel überquert den Kamm von Făgăraș zwischen Capra und Paltinul Spitze, zwischen 2025 und 2042 Metern Höhe und ist 887 Meter lang
Das südliche Segment besteht aus zwei Teilen, der erste vom Ausgang des Tunnels auf Caprei Tal ist 25,6 Kilometer lang; die zweite verlässt Arefu und folgt der Kontur des Vidraru-Sees mit einer Gesamtlänge von 29,5 Kilometern. Insgesamt gibt es 90,2 Kilometer Alpenstraßen in beide Richtungen.“
Wenn du nur den „spektakulären“ Abschnitt meinst, hast du wahrscheinlich recht mit deinen km Angaben. Viele Grüße
genauso haben wir die Straße und die Menschen auch erlebt. Wir waren geschockt und traurig über das gesehene. Wir konnten einen Polnischen Biker beobachten der soooo unheimlich dumm einen Bären in die Enge getrieben hat um ein Selfie zu machen. Schaut euch das Video im Link an wenn ihr möchtet.
https://findpenguins.com/0blp4atm2p88x/footprint/68c51cb430f2e7-17453112
Hey ihr Lieben, dass ist ja ein krasses Video. Was ist nur mit manchen Menschen los?! Wir haben so etwas zum Glück nicht selbst gesehen, aber dafür einen Autofahrer der sein kleines Kind auf dem Schoß hatte, dass den Bären durchs Fenster fütterte oder auch jemanden der eine Katze dabei hatte und dem Bären ans geschlossene Fenster hielt. Ich hoffe sehr, dass es bald bessere Kontrollen und Strafen gibt. Am Vulkansee wurde einiges in dieser Richtung getan und die Ranger achten sehr darauf, es gibt auch überall Aufklärungsschilder. Lg