Albanien im VW Bus – Unesco Weltkulturerbe Butrint

Albaniens Süden

Ksamil

Wir haben das große Glück, Menschen zu kennen, deren Familie in Ksamil lebt. Von daher durften wir ein paar Tage, an ihrer geschlossenen Strandbar in Ksamil übernachten.

Ksamil
Unser Platz in Ksamil

 

Mit den kleinen Inselchen und den Puderzuckerstränden, denkt man sofort an die Karibik. Genau deshalb ist Ksamil auch Tourismus pur..zumindest in der Hauptsaison. Im September war allerdings alles ruhig, aber auch zu dieser Zeit noch belebter, als andere Regionen Albaniens.

 

Am nächsten Morgen stand Butrint auf dem Plan. Aber erstmal genossen wir nach dem aufstehen, bei einem Espresso, den Blick auf Korfu. Korfu ist einen Katzensprung entfernt. Von Saranda kommt man mit der Fähre bequem auf die griechische Insel.

 

Ksamil mit Blick auf Korfu

Nach einer Runde schwimmen, fuhren wir nach Butrint. Von Ksamil aus sind es gerade mal 5 km.

Butrint

Butrint ist eine Ruinenstadt, die schon 1992 zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde. Mittlerweile ist Butrint auch Teil des Nationalparks. Es ist ein weitläufiges Waldgebiet, mit vielen schattigen Plätzen. Ihr findet hier Ruinen einer griechischen Kolonie, einer römischen Stadt und eines byzantinischen Bistums. Die Siedlung wurde im 7./6. Jh. v. Chr.  gegründet.

Von der Entstehung gibt es eine griechische und eine römische Version. Die genaue Entstehung ist also noch unklar. Die ältesten Funde stammen aus der Zeit vom 10. bis zum 8. Jh. v. Christus. Butrint war eine bedeutende Stadt, schon aufgrund der Lage, denn der Ort liegt teils am Butrintsee und teils am Vivar Kanal und der Kanal mündet ins ionische Meer.

Das Baptisterium mit seinem aufwendigen Mosaik ist wahrscheinlich am bekanntesten. Anhand von Fotos kann man sehen, wie wunderschön dieses große Mosaik ist. Für uns Besucher ist es allerdings zum Schutz mit Sand bedeckt und nur auf einer Schautafel zu sehen.

Über den Vivar Kanal gelangt ihr mit einer kleinen Fähre, die eigentlich nur ein großes Brett darstellt und mit Seilen gezogen wird. An unserem letzten Tag in Albanien, sind wir auch mit dieser kleinen Fähre Richtung griechischer Grenze aufgebrochen.

Der Eintrittspreis liegt bei ca 5 € (700 Lek) pro Person. Inbegriffen ist hier auch der Museumsbesuch in der Burg.

Führungen werden auch angeboten, da wir darauf verzichtet haben, kennen wir die Preise nicht. Schautafeln an den einzelnen Bauwerken, erleichtern den Rundgang. Wer es aber genauer wissen möchte, kommt um eine Führung nicht herum.

Wenn ihr mehr über die Geschichte Butrints erfahren möchtet, könnt ihr das z. B. direkt hier bei Unesco 

 

 

Butrint
Butrint

 

 

Bilder sagen mehr als tausend Worte und deshalb gibt es hier Impressionen der Ruinenstadt..

 

 

 

 

VW T3
Mosaik vor dem Eingang
Butrint Albanien
Butrint Kathedrale

 

Butrint

 

Weg am Butrintsee
Butrint
Butrint – Weg von der Burg zum Ausgang

 

Butrint Theater

 

 

Butrint lohnt sich…

…auch wenn man kein Liebhaber antiker Ausgrabungsstätten ist. Es gibt viel zu sehen. Schautafeln erleichtern die Vorstellung, wie es einmal ausgesehen hat. Die Burg beherbergt ein Museum, dessen Preis inbegriffen ist. Wenn ihr schon dort seid, besucht dies auf alle Fälle.

Wir haben ca 2-3 Stunden in der Ruinenstadt verbracht und diese Zeit sollte man unbedingt einplanen.

 

Mosaik am Eingang

 

Sonnenuntergang am Vivar Kanal

 

Am nächsten Tag stand Blue Eye, Syri I Kaltër  auf dem Programm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar bei „Albanien im VW Bus – Unesco Weltkulturerbe Butrint“

  1. […] Weitere Sehenswürdigkeiten rund um Ksamil findet Ihr hier […]

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