Ferienwohnung auf Korcula – Kroatien

 Eine absolute Premiere. Wir hatten zum allerersten mal eine Ferienwohnung gebucht. So ein richtig tolles, einfaches Robinsonhaus mit eigenem Strand und Anlegeplatz fürs Boot. Genau genommen was das überhaupt der erste „gebuchte“ Urlaub für uns. Das war echt ein völlig neues Gefühl im Januar schon die Butze für August zu buchen und auch anteilig schon die Flocken ins Ausland zu transferieren. Wer weiß schon, was in 8 Monaten für Katastrophen eingetreten sind… Aber es ging alles gut und wir machten uns am ersten bayerischen Ferienwochenende (geile Idee!!) auf, Richtung Korcula, einer süddalmatinischen Insel in der Nähe von Dubrovnik. Wer sich jetzt fragt in welcher Region Spaniens „Dalmatien“ liegt, den muß ich enttäuschen, man wird’s dort nicht finden denn es liegt, äh, woanders.
Also los, ab auf die nahegelegene A3 und was? Kein Stau? Hä? Naja, weiter über Regensburg Richtung Passau und dort weiter über die Pyhrnautobahn Richung Graz. Irgendwo auf der A9 hat es mich dann zerlegt und wir haben die erste Runde gepennt. Sonnenaufgang in den Alpen und erster Stop in Graz zum „shopping“. Es hat alles nichts gebracht, zu viele Frauen an Bord, sie mußten in Graz in den Primark. Nach dem shopping kurz mit Antiallergika einschmieren (Das Zeug juckt sogar durch die Tüte) und weiter Richtung Maribor. Für die slowenische Autobahn waren 6 (sechs) Stunden Stau und 15 Euro Vignette gemeldet, also sind wir ganz entspannt in Mureck über die Grenze und übers slowenische Outback bis zur Grenze nach Kroatien gedüst. Sehr entspannt, sehr schön, sehr Staufrei. Kurz nach der Grenze in Kroatien hat dann das Staudrama begonnen. Die Kroatische A1 war von Zagreb bis zur Küste von Stop and Go geprägt. Was ätzend! Da wir noch 2 Nächte zu überbrücken hatten bis die Butze von uns bezogen werden durfte, haben wir nach dem Tunnel Sveti Rok unten im Tal die Autobahn verlassen und sind in der Dunkelheit Richtung Starigrad und Paklenica Nationalpark verlassen. Dort haben wir wieder gepennt und hier kann ich endlich mal ein paar Bilder zeigen.

 

 

 

 

 Aufwachen, gleichzeitig mit dem „Erstkontakt“ zum Meer….

 

Dann ging es weiter die Magistrale entlang, bis ganz runter nach Ploce wo die Fähre dann das Festland verlassen hat, mit Richtung Halbinsel Peljesac. Auf  Peljesac haben wir eine Nacht auf einem überteuerten, vollgestopften Camp verbracht und uns die Nacht bei Klimaanlagengebrumme des Nachbarwohnmobils zu unserer Linken, sowie dem Fernsehlärm des italienischen Womos zu unserer rechten um die Ohren geschlagen. Ach ja, heftiges Gewitter gab’s auch, aber der Italiener mit seiner Glotze hat alles übertönt. Morgens gleich weiter zur Fähre Richtung Korcula.

 

Dort angekommen einmal über die ganze Insel nach Vela Luka. In der Nähe der Stadt steht unser Robinson Haus, 7 Meter vom Meer entfernt, eigener Bootssteg, ohne Nachbarn. 10 Tage lang. Geil!!

Die Gummiyacht
Zu solchen Stränden kommt man nur mit seinem eigenen Boot
Die Kollegen von der Feuerwehr fahren Streife
Ausflug zur Stadt Korcula
Blick auf den verträumten Hafen von Vela Luka
Boot verreckt. Vergaser äuft permanent über. Diagnose: Schwimmer ist vollgelaufen und schwimmt nicht mehr. Kann man auch ohne großes Werkzeug reparieren… Yeah!

 

 Alles in allem war das ein echt schöner Urlaub. Die Hütte war absolut spitze. Keine nervigen Leute um einen herum und ein wahnsinnig tolles Meer zum schnorcheln. Seepferdchen, Tintenfische, Feuerborstenwürmer, Muscheln, Schnecken und viele Fische gabs ohne Aufpreis. Schnakenplage auch. Die Bootsausflüge waren toll und auch das Beobachten der Boote, Yachten und Fähren die am Haus vorbei gefahren sind.
Ich für meinen Teil habe das wenige Autofahren im Urlaub genossen. Einkäufe haben wir mit dem Boot erledigt. Insgesamt haben wir noch nie so wenig im Urlaub unternommen und waren im Gegenzug auch noch nie so viel faul herumgelegen. Das war sehr sehr schön, aber nächstes Jahr brauchen wir wieder action! 🙂

 

Warten auf die Fähre von Peljesac  Richtung Festland

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