Sonnenuntergang in Rumänien! Weit entfernt vom nächsten Ort, tummeln sich auf einer Wiese, eine Bärenfamilie mit 3 kleinen Bärenbabys. Mama-Bär läuft langsam durchs hohe Gras und hinter und neben ihr, hüpfen die kleinen Bären auf und ab. Wir liegen in großer Entfernung im Gras und beobachten sie durch unser Fernglas. Ein Foto mit Teleobjektiv ist auch möglich. Das zu erleben, ist großes Glück und wir waren genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort, mit genügend Aufmerksamkeit für unsere Umgebung.
Es geht kein Wind, der unseren Geruch zu ihr herüberwehen würde und ihre Augen sind nicht allzu gut und deshalb nimmt sie uns nicht wahr. Ein Mucks von uns und sie wäre mit ihren Bärenkindern ganz schnell im Wald verschwunden. Genau so soll es sein und ist von der Natur vorgesehen. Diese Scheuheit gewährleistet den Schutz der Bären, aber natürlich auch den Schutz von Menschen.
Warum passieren denn dann so viele Unfälle. Auch der ein oder andere tödliche Unfall zwischen Mensch und Bär, wenn die Tiere so scheu sind? Was muss ich wirklich tun, wenn ich einem Bären begegne? Wie gefährlich ist wildcampen in Gegenden mit Bären? Antworten darauf und Fakten zu den Bären in Rumänien, gibt es jetzt sehr ausführlich und hoffentlich leicht verständlich in diesem Beitrag.
Warum greift ein Bär eigentlich einen Menschen an?
Wir haben in Rumänien übrigens 19 Bären gesehen. Davon waren 2 Bärenfamilien scheu und ohne Kontakt zu Menschen und die restlichen haben wir im Fargas Gebirge und auf der Transfăgărășan gesehen.
Angriffe von scheuen Bären, die nicht an Menschen gewöhnt sind:
Bären sind von Natur aus scheu und greifen Menschen nicht einfach so an. Ein Angriff passiert nur, wenn sich Bären bedroht fühlen oder überrascht werden.
Bärenmütter mit Nachwuchs greifen schneller an, wenn sie euch als Bedrohung sehen.
Außerdem sind Überraschungen nichts, was Bären mögen. Die meisten Angriffe bei scheuen Bären, gehen darauf zurück. Meist sind es Jäger die z.B. einen schlafenden Bären überrascht haben.
Es wird geraten sich beim Wandern normal zu unterhalten oder auch eine Bärenglocke* hilft, um sich bemerkbar zu machen. Der Bär hört dich schon von Weitem und wird schnell das weite suchen, ehe du ihn überhaupt wahr nimmst. Er legt absolut keinen Wert auf die Gesellschaft von Menschen.
Angriffe von Bären, die in stark frequentierten Gebieten unterwegs sind und die Scheu vor Menschen verloren haben:
Hier spielen ganz andere Faktoren eine Rolle. Ein Angriff durch einen Bären geschieht meist dann, wenn er zuvor angefüttert wurde – und plötzlich nicht bekommt, was er erwartet: Futter. Bleibt die „Belohnung“ aus, kann das Tier frustriert und unberechenbar reagieren.
Ein weiterer Grund ist mangelnder Abstand. Wenn ein Bär seine Scheu vor dem Menschen verloren hat, unterschätzen viele die Gefahr. Sie sehen nur ein scheinbar ruhiges Tier und vergessen, dass es sich immer noch um ein Wildtier handelt. Auch wenn der Bär anfangs desinteressiert wirkt, kann er Sekunden später angreifen! Seine Instinkte sind immer da.

Unsere Erlebnisse mit Bären auf der Transfăgărășan Straße in Rumänien
Zurzeit ist vor allem die Transfăgărășan – eine der spektakulärsten Straßen Rumäniens – ein Brennpunkt im Umgang mit Bären und Touristen. Wir haben dort eigentlich eine großartige Zeit in beeindruckender Landschaft verbracht. Doch die vielen sogenannten „Bettelbären“ und vor allem Touristen, die nicht über ihr eigenes Verhalten nachdenken, haben uns die Tage vor Ort leider auch ein Stück weit verdorben.
Was wir innerhalb 3 Stunden auf der Transfăgărășan erlebten:
Ein Bär. Fünf Autos stehen kreisförmig um ihn herum. Menschen steigen aus, nähern sich bis auf wenige Meter, machen Selfies. Einige füttern ihn sogar direkt aus der Hand. Eine Katze wird dem Tier aus dem Autofenster entgegengehalten. Ein kleines Mädchen sitzt auf dem Schoß seines Vaters, greift mit der Hand aus dem Fenster und wirft dem Bären etwas hin, als wäre das hier ein Streichelzoo.
All das haben wir mit eigenen Augen gesehen. Nur vier Tage, nachdem ein Motorradfahrer genau an diesem Ort von einem Bären getötet wurde. Warum? Weil er einer Bärenmutter zu nahe kam. Sie wollte ihre Jungen beschützen – ein Instinkt, so alt wie die Natur selbst. Das Ergebnis: Der Tourist ist tot. Die Bärenmutter wurde erschossen. Von ihren drei Jungen wurde nur eines gefunden – dehydriert, verängstigt, hilflos. Es wurde später ins einzige Bärenwaisenhaus Europas gebracht.
Und die Schuld? Die liegt nicht beim Bären. Sondern bei den Menschen, die Wildtiere anfüttern. Für das perfekte Selfie oder ein paar Klicks. Für nichts, was es wert wäre.
In den letzten Jahren sind viele Unfälle auf der Transfargarasan passiert.
Unfälle mit Bären, die auf der Transfagarasan passieren, nur ein paar wenige Beispiele:
- Spanische Touristin hat versucht ein Foto zu machen. Wurde verletzt.
- Polnischer Tourist wollte Bären füttern. Verletzt.
- 14-jähriger Junge wurde verletzt, als er seine Hand aus dem Autofenster streckte
- Touristin wurde im geöffneten Autofenster gebissen
Das sind nur wenige von den Unfällen die alleine auf dieser Straße und der Umgebung passierte. Immer war der Mensch Schuld, weil er entweder zu Nahe kam und die Gefahr nicht erkannte oder weil die Bären im Vorfeld gefüttert wurden und keine scheu haben und eher angreifen!
Warum füttern Touristen die Bären?
Vielleicht fragt ihr euch, wie man überhaupt auf die absurde Idee kommen kann, einen Bären zu füttern. Manche tun das sogar direkt aus der Hand. Wer macht denn so etwas? Schließlich weiß doch jeder: Ein Bär ist ein Wildtier!
Und doch passiert es immer wieder. Warum?
Ich glaube, da spielen vor allem drei Dinge eine Rolle:
1. Unwissen oder Wegsehen.
„Was soll schon passieren?“ denken sich viele. Der Bär wirkt doch ohnehin schon zutraulich, fast harmlos. Dass seine Instinkte nur einen Wimpernschlag entfernt sind, verdrängt man gern.
2. Die Jagd nach Likes.
Ein Selfie mit einem Bären füttern? Das bringt Aufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit ist heute für manche mehr wert als gesunder Menschenverstand.
3. Vermenschlichung.
„Der hat doch sicher Hunger. Der Blick ist so traurig!“ Und zack – wird ein Wildtier zur tragischen Disney-Figur erklärt und gefüttert, weil’s sich emotional richtig anfühlt. Nur: Ein Bär ist kein Kuscheltier. Er braucht kein Mitleid, sondern Abstand und Respekt.

Ein gefütterter Bär, ist ein toter Bär!
Bären, die einst scheu und wild waren, werden durch das Verhalten mancher Menschen regelrecht zum Tode verurteilt. Denn je vertrauter ihnen der Mensch wird, desto gefährlicher wird es – für beide Seiten.
Dabei handeln viele Reisende auf der Transfăgărășan verantwortungsvoll: Sie nehmen ihren Müll mit, füttern keine Tiere, halten respektvollen Abstand und machen im Zweifel lieber Lärm als Selfies – Die Bären am Straßenrand zu vertreiben, ist so wichtig, damit sie nicht die scheu verlieren!
Aber es reicht eben nicht, wenn nur ein Teil mitdenkt. Denn leider gibt es immer noch genug andere – die anhalten, aussteigen, fotografieren und füttern. Und damit, vielleicht auch unbewusst, dazu beitragen, dass Bären ihre Scheu verlieren – und am Ende erschossen werden müssen.
Finden die Bären in der Natur Rumäniens zu wenig Futter?
Wer schon mal selbst in Rumänien war, wird sich wenig Gedanken machen, ob die Bären kein Futter finden. Es gibt so viele Wälder und Natur, wie ich es in Europa fast nie gesehen habe. Die Antwort ist ganz einfach: Die Bären haben sich an die bequeme Nahrungsaufnahme gewöhnt, obwohl sie genug Futter in der Natur finden. Es ist ja auch viel einfacher, wenn ein naiver Mensch vorbei kommt und dir einfach irgendwelche „Leckereien“ hinwirft. Das hat nichts mit Hunger zu tun, es macht Bären einfach süchtig und ist für sie eine Abwechslung zum normalen Futter.
Was „lernt“ ein Bär durchs füttern?
Wenn ein Bär einmal gelernt hat, dass Menschen Futter bedeuten, entsteht ein gefährlicher Automatismus. Einer reicht ihm etwas besonders Leckeres – der Bär merkt sich das. Kurz darauf kommt jemand anderes und bietet ihm was nicht so schmackhaftes an. Der Bär ist frustiert.
Denn in seinem Kopf verknüpft er jetzt jeden Menschen mit einem ganzen Buffet. Wenn du ihm davon nur eine Sorte gibst, holt er sich den Rest womöglich selbst. Mit Nachdruck. Nicht aus Bosheit, sondern aus Instinkt – und weil wir Menschen ihm genau das beigebracht haben.
„Wenn weniger Touristen unterwegs sind, sieht man übrigens keine Bären. Was denkt ihr, was die Bären dann tun? Sie gehen zum Fressen in die Natur. Im Wald haben sie genug zu fressen, aber da sie intelligente Wesen sind, haben sie erkannt, dass sie auf der Straße leichter an Nahrung kommen als im Wald. Nur so ist ihre große Anwesenheit auf der Transfăgărășan-Bergstraße zu erklären, und zwar ausschließlich während der Touristensaison und besonders tagsüber nach 10 Uhr morgens “, betonte der Bergverein Vidraru nach diesem Vorfall auf Facebook.
Hört auf zu füttern oder für ein Foto anzuhalten und erschreckt die Bären besser durch Hupen, damit sie ein normales Leben führen können und niemand angegriffen wird.

Bären füttern und anhalten in Rumänien gesetzlich verboten! Geldstrafe
Das rumänische Gesetz 54/2012, bekannt als Picknick-Gesetz, verbietet das Füttern von Wildtieren und sieht Geldstrafen zwischen 200 und 400 Lei vor. Es gibt teilweise höhere Geldstrafen, da das Füttern von Bären, insbesondere auf der Transfăgărășan-Straße, eine erhöhte Gefahr darstellt. Die lokalen Behörden in Arefu haben strengere Strafen eingeführt: Geldstrafen von bis zu 1.000 Lei für Personen, die Wildtiere aus zu geringer Entfernung füttern oder fotografieren
Auf der Transfargarasan muss man übrigens auch zahlen, wenn man einfach auf der Straße anhält, um z.B. einen Bären zu fotografieren. Illegales Halten wird mit 290-435 Lei geahndet, sowie zwei Strafpunkten. Illegales Parken mit 580-725 Lei und 3 Strafpunkten.
In anderen Gebieten mit einem hohen Bären-Vorkommen, ist dies allerdings schon etwas erfolgreicher umgesetzt worden. Am St. Ana Vulkankratersee ist neben einer Geldstrafe auch der Zugang verboten, wenn jemand beim füttern von Bären gesehen, gefilmt oder fotografiert wurde. Ab 19 Uhr ist der kilometerlange Zugang zum See verschlossen. Camping ist nur hinter einem Elektrozaun möglich. Schilder klären Besucher auf, was passiert wenn man Bären füttert und wie man sich verhält, wenn man einen Bären begegnet. Dazu gibt es sichtbare Ranger. Das alles fehlt mir auf der Transfagarasan. Es gibt zwar ein paar Schilder, aber darauf ist eigentlich nur ein Füttern verboten Bild.
„If it’s brown, lay down or If it’s black, fight back. If it’s white, say good night!“
Was muss ich tun, wenn ich einem Braunbären begegne?
Kennt ihr den Spruch: „If it’s brown, lay down. If it’s black, fight back. If it’s white, say good night!“ Auf Deutsch übersetzt bedeutet es: „Wenn er braun ist, leg dich hin. Wenn er schwarz ist, wehre dich. Wenn er weiß ist, gute Nacht.“

An dem Spruch ist schon etwas wahres dran. Die Braunbären greifen in der Regel nicht an und wenn ihr einem begegnet dann müsst ihr euch nicht auf den Boden werfen. Wenn er euch aber doch angreift, vielleicht auch nur zum Schein, dann solltet ihr wissen, was ihr machen müsst.
Bei einer Bären-Begegnung mit einem Braunbären:
1. Ruhig bleiben! Auch wenn das immer einfach gesagt ist 😉
- Nicht rennen! Bären können schneller laufen als ein Mensch (bis zu 50 km/h) – Wegrennen macht dich nur zur Beute!
- Keine hektischen Bewegungen oder Schreie. Sprich ruhig und leise, um dich bemerkbar zu machen. Wenn du schreist, kann dass die Aggressivität verstärken.
2. Abstand halten und nicht nähern
- Mindestens 100 Meter Abstand. Bären haben eine sehr feine Wahrnehmung – dringe nie in ihre Fluchtdistanz. Lasst ihm genug Raum um zu flüchten.
3. Sichtbar machen – aber nicht bedrohlich
- Steh aufrecht, beweg dich langsam rückwärts.
- Strecke die Arme nach oben, um größer zu wirken, aber nicht wild fuchteln.
- Zeige dem Bären, dass du ein Mensch bist, kein Beutetier. (Nur bei einer Begegnung, nicht bei einem Angriff!)
4. Leise sprechen oder summen
- Eine ruhige Stimme hilft, den Bären zu beruhigen – er erkennt dich als Mensch und nicht als Beute oder Rivale.
5. Langsam zurückziehen
- Langsam und ruhig den Rückzug antreten, ohne dem Bären den Rücken zuzudrehen.
- Niemals dem Bären direkt in die Augen sehen.
- Falls der Bär dir folgt: stehen bleiben, warten, eventuell wieder leicht zurückweichen.
- Was auch als Tipp auf den Warntafeln in Rumänien stand: Du kannst auch etwas von deiner Kleidung ( Rucksack, Tuch etc.) liegen lassen, dann wird der Bär daran riechen, während du langsam den Rückzug angehst.
6. Niemals füttern – und Futter sofort sichern
- Nie Futter offen herumliegen lassen (auch nicht im Auto, Rucksack etc.). Bären haben eine ganz feine Nase!
- Müll und Essensreste immer bärensicher entsorgen oder mitnehmen.
7. Bei Scheinangriffen: ruhig bleiben
- Wenn der Bär schnaubt, mit den Zähnen klappert oder kurz anrennt: Das ist meist ein Warnverhalten.
- Nicht schreien, nicht werfen, nicht rennen.
Was tun bei einem echten Angriff?
- Bei defensivem Angriff (z. B. Mutter mit Jungen): Hinlegen, Gesicht schützen, bewegungslos bleiben („tot stellen“).
- Bei offensivem Angriff (z. B. Bär sucht gezielt nach Futter/Menschenkontakt): Wenn möglich, mit Bärenspray* verteidigen (nur bei echtem Angriff einsetzen, sonst reizt du ihn).
- Steine oder Stöcke nur einsetzen, aber wirklich nur, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.
Übrigens legt man sich bei einem Angriff hin, weil der Bär dann in der Regel nur am Rucksack etc. schnüffelt und wenn du dich nicht bewegst, auch keine Bedrohung mehr in dir sieht.

Was du vorher tun kannst:
- In Bärengebieten Bärenspray* mitführen.
- In der Gruppe wandern und sich akustisch bemerkbar machen (z.B. mit Bärenglocken* ).
- Auf offiziellen Wegen bleiben.
- Vor Wanderungen lokale Hinweise (z. B. in Rumänien, Slowakei, Slowenien) beachten.
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Unsere Bärenbegegnung in der Türkei, kannst du als Video hier sehen: Camping mit Bären
Băile Tușnad – Wie Bewohner mit Bären leben können
Ein Dorf in Rumänien, Băile Tușnad, verfolgt ein Konzept zur friedlichen Koexistenz von Braunbären und Menschen. Dieses Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen, die sich inzwischen als äußerst erfolgreich erwiesen haben und Fachleute aus der ganzen Welt anziehen.
Aber was macht dieser Ort anders:
Wenn man in diesen Ort hineinfährt, fallen sofort die Elektrozäune ins Auge. Es sind bereits über 400 Elektrozäune um Müllbehälter und Häuser bzw. private Grundstücke errichtet worden. Der Bär bekommt davon nur einen kleinen Schreck, es hält ihn aber auf der notwendigen Distanz.
Die Stadt hat als erste in Rumänien 16 spezielle Edelstahl‑Müllbehälter installiert, die Bären nicht öffnen können. Die Bevölkerung wird instruiert, Müll korrekt zu verschließen – so verlieren Bären das Interesse, durch Müll angelockt zu werden.
Aufklärung ist das A und O. In Schulen und bei Infoveranstaltungen. Es gibt Warnposter mit „If you feed a bear, you kill a bear.“
Ein von Bears in Mind initiiertes Programm für Bear Smart Communities, das auf Monitoring, Kooperation und echten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Inkludiert sind u. a. die Watch App für Bärensichtungen, ein Besucherzentrum (The Cave), Festivalevents (Făgăraș Fest) sowie internationale Tagungen
Bei wiederholter Problemtier‑Häufigkeit werden Bären gezielt vergrämt oder in entlegenere Gebiete umgesiedelt – meist ohne tödliche Eingriffe und mit moderner Ausrüstung (z. B. GPS‑Collar
Wirkung in Zahlen
- 2021 gab es in Băile Tușnad 220 Bärenwarnungen – inzwischen sind es nur noch 3 aufgetretene Vorfälle.
- Auch Schadensmeldungen gingen auf null zurück.
Băile Tușnad ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Naturschutz und menschliche Sicherheit Hand in Hand gehen können — durch:
- Bärensicheren Müll
- Elektrozäune
- kontinuierliche Aufklärung und Monitoring
- klare Regeln für Touristen und Bewohner
- und durch wissenschaftliche Begleitung lokaler Tierpopulationen
Damit zeigt sich, dass Konflikte mit Braunbären eben intelligent gelöst werden können und nicht nur abgeschossen werden muss, wie Jäger es vielerorts gerne sehen würden.
Wenn du selbst gerne Bären in Rumänien sehen möchtest
Klar, kann ich gut verstehen, dass du diese wunderschönen Tiere selbst gerne sehen möchtest.
In Rumänien gibt es das in Europa einzigartige Bärenreservat Zărnești. Dort kommen Bären aus schlimmen Verhältnissen unter oder auch Bärenwaisenkinder. Das Reservat kann Vormittags im Rahmen einer interessanten Führung besucht werden. Euer Besuch ist wichtig, denn das Reservat wird dadurch auch finanziert und hilft so sehr, den Bären ein würdiges Leben zu bieten. Hier geht es zur Website: Bärenreservat Zarnesti
Es gibt auch Bärenbeobachtungen, aber bitte macht keine „Bären-Safari“ oder sonst eine unseriöse Veranstaltung mit (Auch bei GetyourGuide wird es angeboten und solche Veranstaltungen, verstärken die Probleme noch). Unterstützt nur seriöse Anbieter und niemand der das Bärenproblem verstärkt durch füttern oder indem er es gut heißt, dass Bären gefüttert werden!!
Ich könnte noch so viel mehr zu Bären schreiben, aber es der Beitrag ist jetzt schon so lang… Es wird aber bestimmt noch einige unserer Bärenerlebnisse in Beiträgen zu lesen geben.
Mehr über unsere Reise durch Rumänien findet ihr hier:
Abenteuer unterwegs – Wenn ihr gerne im Handgepäck bei uns mitfahren möchtet, dann findet ihr uns auch auf Instagram und Facebook Jetzt ganz aktuell auf unserem Youtube Kanal.
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