Lappland und Norwegen – Winter Rundreise mit dem VW T3 Teil 2

Polarlichter in Schweden

7350 km, 19 Tage, über 30 Elche + 1 Wal 

Teil 2 unserer Winter Rundreise durch Schweden, über Lappland nach Norwegen.

Norwegen

Auf dem Weg dorthin schneite es erbarmungslos. Die Schneefräsen sind durchgehend auf der E10 unterwegs. Ohne Spikes kommt man nur langsam voran. Die zentimeterdicken Eisflächen auf der Straße sind aber problemlos zu befahren, da sie regelmäßig abgefräst werden. Dennoch sind wir gefühlt die einzigen Menschen die ohne Spikes in den Reifen unterwegs sind.

Nach wenigen Kilometern passieren wir die Grenze zu Norwegen. Das Schild an der Grenze schaut gerade noch so heraus. Ab jetzt geht es immer auf der E10 Richtung Lofoten.

Grenze Norwegen im Winter
Grenze Norwegen

Das erste Highlight in Norwegen, ist der Fjord von Narvik. Unser erster Fjord ist einfach nur gigantisch.

Im Sonnenuntergang laufen Elche über die Straße. In ein paar Tagen, werden wir nach dem 30. Elch aufhören zu zählen und nur noch einen schnellen Blick dafür übrig haben…

Es ist Zeit für einen Übernachtungsplatz…

Elch in Norwegen
Elch im Sonnenuntergang

Evensen

Wir kommen Abends in Evensen an. Einem kleinen Ort an der norwegischen Küste und finden einen schönen Platz mit tollem Ausblick auf das Meer direkt an einem Bunker auf einer Landzunge.

Morgens bin ich früh aufgewacht und mit meiner orangen Glücksfleecehose aus dem Bus geschlichen, um einen Blick auf den morgendlichen Fjord zu riskieren und stehe, nur 6 Schritte entfernt, 5 Elchen gegenüber.

Sie waren wohl genauso geschockt wie ich und wir starrten uns einfach nur an. Bis ich Michi, ohne mich zu bewegen, verständlich machen konnte, was genau hier passiert, liefen sie in Richtung Gebüsch davon. (Anmerkung von Michi: sie waren nicht geschockt, sie waren einfach nur kurzfristig durch die orangene Glücksfleecehose erblindet)

Elche in Norwegen
Elche in Norwegen

Bisher haben wir so an die 16 Elche gesehen, aber das war definitiv das tollste Erlebnis.

Elche im Winter

Es ist auf alle Fälle im Winter einfacher, Elche in Schweden und Norwegen zu sehen.

1. Wenn der Schnee hoch ist, gehen die Elche eher Richtung Straße, Ortschaft und Strand, wo der Schnee flacher ist. Auch in den Vorgärten der Häuser haben wir Elche gesehen, dort waren sie an Bäumen und haben die Blätter gefressen.

2. Man sieht sie im Schnee einfach besser.

In Norwegen haben wir  Elche häufiger an Strände gesehen.

Elche werfen jedes Jahr ihr Geweih ab. Zuerst dachten wir, es laufen nur weibliche Elche durch die Gegend, dass war aber nicht der Fall.

Im März seht ihr also keinen Elch mit Geweih, denn das wächst erst wieder ab April nach.

Dennoch gehört Glück dazu, Elche zu sehen. Andere Camper, die wir auf dem Weg getroffen haben, hatten keinen einzigen gesehen und wir am Ende über 30 (ab da haben wir aufgehört zu zählen)

Elch in Norwegen
Elch in Norwegen

Lofoten

Am Nachmittag kommen wir auf den Lofoten an. Vorher hatten wir in  Harstad LPG getankt und in Lødingen noch eine Kaffeepause eingelegt.

Lofoten im Winter
Lofoten im Winter

Alles was ich vorher über die Lofoten gelesen hatte, wird dieser Insel nicht gerecht. Es ist unglaublich was die Natur für Schönheiten bereit hält. Die kleinen roten Häuser, das glasklare Meer, die Berge und karibischen Strände und das alles ist um diese Jahreszeit mit Schnee bestäubt..wirklich wie gemalt. Da unser Reisebericht schon so lange geworden ist, könnt ihr hier unsere Erlebnisse auf den Lofoten lesen:  Lofoten im Winter

Vesterålen

Nach ein paar Tagen auf den Lofoten, ging es weiter zur Inselgruppe Vesterålen. Uns wurde wärmstens empfohlen die Vesterålen zu besuchen, sollten sie doch so anders, als die Lofoten sein. Diese Unterschiede können wir bestätigen. Auf den Lofoten stellt sich sofort ein WOW Effekt ein und man betrachtet alles mit offenem Mund, bis die Zunge eingefroren ist 😉

Die Vesterålen sind wilder, man muss etwas genauer hinsehen, um die  Schönheit zu erkennen.  Aber sie ist definitiv vorhanden und ich freue mich, bald wieder hierher zu kommen. Auffällig sind die Menge an Elchen und Rentieren im Winter. Auf den Lofoten haben wir keinen einzigen entdeckt.

Hier gibt es Elefanten (siehe Schild) 🙂

Campingplatz Andoy Friluftsenter

Wir suchten für die Nacht einen Campingplatz und fanden diesen im Andoy Friluftsenter. Wir waren die einzigen Camper und hatten auch sehr viel Glück, dass der Besitzer gerade anwesend war. Eigentlich hat der Platz im Winter nicht durchgehend geöffnet. Wer also hierher möchte,  sollte vorher unbedingt anrufen. Hier kommt ihr zur Website Andoy Friluftsenter

Der Besitzer war sehr nett und hat uns gleich die besten Polarlicht Spots und seine eigenen Fotografien auf dem Handy gezeigt. Der Campingplatz ist an einem See gelegen und wenn die Polarlichter sehr stark sind, spiegeln sie sich im See. Der Platz befindet sich auf einer kleinen Anhöhe über dem See, nur die kleine schmale Ringstraße durch das Camp war vor längerem mal freigeschoben worden.

Wir parkten den Bus vor unserem kleinen privaten Sanitärhaus, schaufelten uns den Weg zum Häuschen und die Eingangstüre frei und machten erstmal die Heizung im Inneren an. Was haben wir uns auf die heiße Dusche nach dem essen gefreut.

Polarlichter in grün Aurora Borealis Northern lights
Polarlichter auf den Vesterålen

Um 2 Uhr früh zogen starke Wolken auf und verdeckten die Nordlichter, somit war es auch für uns Zeit ins Bett zu gehen.

Wir haben morgens lange geschlafen, ausgiebig gefrühstückt und sind dann nach Andesen gefahren.

In einem VW T3 ist nur begrenzt Platz. Im Sommer spielt sich das meiste draußen ab, aber im Winter ist das völlig anders. Mittlerweile bricht langsam das Chaos aus. Immer baumelt irgendeine Socke zum Trocknen vorm Gesicht herum. Dank der tollen Dusche auf dem Campingplatz riechen wir jetzt wieder gut 😉

Im VW T3
Chaos in unserem T3

Andoya Space Center und Andesen

Auf dem Weg nach Andesen kommt man am Andoya Space Center vorbei. Leider hatte es wegen Renovierung geschlossen.

Andoya Space Center auf den Vesterålen
Andoya Space Center auf den Vesterålen

Im Vorfeld unserer Reise, wollte ich unbedingt Wale sehen. Für Orcas war es dieses Jahr schon zu spät, denn sie sind jetzt im März schon weiter in den Norden gezogen. Andere Wale kann man aber ganzjährig beobachten.

Die Wellen waren an diesen Tagen ziemlich hoch und nachdem ich ein anderes Boot beobachten konnte, dass sich schaukelnd  durch die Wellen kämpft, war der Plan für mich gestorben. Wir begnügten uns mit der Finne und dem Rücken eines Wals, den wir auf den Lofoten beobachten konnten.

Vesteralen
Sonnenuntergang auf den Vesterålen

 

Vesteralen
Vesterålen

Polarlichter 

Wir übernachteten an einem Parkplatz und sahen die schönsten Polarlichter unserer Reise. Die ganze Nacht hindurch wirbelte der Himmel.

 

Vesterålen Polarlichter und T3
Polarlichter auf den Vesterålen

Je weiter nördlich man fährt, desto schöner sind die Nordlichter zu sehen. Es ist ein unglaublich tolles Erlebnis. Hier unser Bericht über unsere Plätze zur Polarlichtsichtung:  Polarlichter in Norwegen und Lappland

Warum wir nicht zum Nordkap fahren

Es wurde Zeit die Vesterålen zu verlassen und die Entscheidung über die weitere Route rückte näher. Bisher konnten wir es kaum glauben, mit unserem VW T3 bis zu den Vesterålen zu gelangen, ja überhaupt Norwegen schien vor unserer Reise, fast unmöglich. Kurzzeitig blitzte das Nordkap auf, denn wann ist man wieder so nah dran. Wir haben uns dagegen entschieden und zwar aus folgenden Gründen:

  • Von Sortland auf den Vesterålen zum Nordkap sind es noch immer ca  860 km bis dahin. Es ist Winter und wir haben nicht unbegrenzt Zeit, somit hätte es zeitlich sehr eng werden können.

 

  • Zum Nordkap fährt man in einem Konvoi. Es kann durchaus sein, dass die Straße gesperrt ist und man mehrere Tage warten muss, bis man überhaupt passieren darf

 

  • Wir haben nur Winterreifen auf unserem T3 und keine Spikes. Teilweise waren die Straßenverhältnisse in Lappland und im gebirgigen Norwegen schon schwierig. Man muss es nicht ausreizen und haben uns für die vermeintlich sichere Variante Richtung Süden entschieden…
Brücke Norwegen VW T3
Einspurige Hängebrücke in Norwegen

Fähre Lødingen nach Bognes

Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Lødingen um von dort mit der Fähre aufs Festland nach Bognes zu fahren. Man kommt auch auf dem Landweg hin, aber einmal muss man einfach in Norwegen mit der Fähre fahren. Die Fährfahrt kostete um die 30 € und war recht komfortabel. Mit riesigem Panorama Fenster und bequemen Sitzen. Nur der Kaffee war wirklich mies.

Fähre Bognes
Fähre Bognes

In Bognes angekommen ging es für uns Richtung Saltstraumen. Rentiere warteten schon an der Straße

Rentiere in Norwegen
Rentiere in Norwegen

Nationalpark Rago

Da Saltstraumen nur 210 km von Bognes entfernt ist, dachten wir es noch an diesem Tag zu schaffen. Dem war allerdings nicht so. Die Straßen waren glatt und stark verschneit, dementsprechend langsam ging es voran.

Irgendwann bogen wir von der Straße ab und landeten angrenzend am  Nationalpark Rago. Dort haben wir letztendlich an einer unbefahrenen Straße, direkt am Fluss, übernachtet. Von dort geht ein Wanderweg über den Berg in den Nationalpark.

Nahe dem Nationalpark Roga in Norwegen
Nahe dem Nationalpark Rago in Norwegen

 

Rago Nationalpark
Angrenzend an den Rago Nationalpark

Saltstraumen

Saltstraumen ist der größte Gezeitenstrom der Welt. Auf dem nahe gelegenen Parkplatz, ist das Stück zum Strom schnell zu laufen.

Gigantische Wassermassen werden in einem 2,5 km langen und ca 150 m breiten Meerenge gepresst. Dies passiert täglich bei Ebbe und Flut. Durch den Druck entstehen Strudel die einen Durchmesser von 10 m haben können.

Wir haben es nicht geschafft, direkt bei Ebbe oder Flut dort zu sein. Irgendwo dazwischen sind wir angekommen, allerdings war es auch da spektakulär anzusehen.

Die Gezeitentabellen könnt ihr euch im Internet ansehen oder herunterladen. Sie hängen auch direkt vor Ort aus. Den besten Blick hat man von der Brücke aus oder direkt darunter.

Saltstraumen
Saltstraumen

Wir sind immer noch unschlüssig, wie wir wieder Richtung Trelleborg fahren sollen. Über die Küste Norwegens, was ewig dauert und es auch Probleme mit gesperrten Pässen geben kann oder wieder die Strecke zurück, über Abisko und die Inlandsvägen Richtung Süden nehmen. Oder den Polarkreis in Mo i Rana überqueren und im norwegischen Gebirge nach Schweden fahren. Wir entscheiden uns für letzteres.

Polarkreisüberquerung die 2. – Diesmal in Norwegen Mo i Rana

Über die 812 fahren wir Richtung Mo I Rana. Die Sonne scheint und wir fahren an meterhohen Schneewänden und Skigebieten vorbei. Leider ist es ein großer Nachteil, wenn die Sonne auf das Eis der Straße trifft!

Ein Abschnitt in der Nähe eines Skigebiets ist plötzlich spiegelglatt und unser Bus kommt an einer Steigung zum stehen. Plötzlich verliert er den Grip und rutscht rückwärts und beginnt sich zu drehen. Nach der Drehung auf der knapp zwei Fahrstreifen breiten Straße  steckt er nun vorwärts in einem Schneehaufen und steht quer in der Straße. Natürlich musste dies direkt hinter einer Kurve passieren und  schon im nächsten Moment kommt ein bespikter VW Polo um die Kurve geschossen, kann gerade noch ausweichen, streift die gegenüberliegende Schneewand und kommt 100 Meter weiter unten zum stehen.

Wir sind haarscharf von einem heftigen Unfall entfernt….  Jetzt muss alles schnell gehen. Warndreieck raus. Ich postiere mich mit einer Warnweste oben am Berg um die Autofahrer vom Befahren der Straße abzuhalten. Michi legt Schneeketten an und in kurzer Zeit steht unser T3 wieder gerade auf der Straße.

T3 Schweden
Winterliche Ausblicke

Allerdings ist es so glatt, da geht es auch mit Schneeketten nicht vorwärts und so fahren wir rückwärts die Berge hoch und runter, mit begeisterten Norwegern hinter bzw. vor uns 😉

Ich verfluche uns, für diese Route, die auf der Karte so vermeintlich einfach wirkte. Beim nächsten Mal würde ich die Küstenstrecke bevorzugen.

Wir sind endlich in Mo I Rana angekommen und queren wieder den Polarkreis, diesmal in Norwegen. Leider ist der Polarkreis und die Gebäude komplett eingeschneit. Nur noch das Dach schaut heraus und anhalten geht hier auch nicht.

Mo i Rana Polarkreis im Winter
Mo i Rana – Polarkreis im Winter…ja, das ist eigentlich ein recht großes Haus 😉

 Fahren ohne Spikes

Mit guten Winterreifen ist eine Reise in den Norden Skandinaviens durchaus möglich. Spikes sind aber definitiv besser. Leider ist es nicht immer so einfach, von Deutschland aus mit Spikes zu verreisen. Wir haben Camper getroffen, die aus dem Norden Deutschlands kamen und mit den Spikes von dort aus nach Lappland unterwegs waren. In Deutschland sind  Spikes aber verboten und man sollte sich hierbei nicht erwischen lassen.

Andere Camper hatten zwar Reifen für Spikes, allerdings zum reindrehen und in Schweden werden die Spikes in die Reifen geschossen.

Ihr seht, es ist nicht ganz so simpel. Wir sind mit unseren Winterreifen gut zurechtgekommen. Haben kein Allrad, was jedoch durchaus ein Vorteil gewesen wäre. Schneeketten muss man auf alle Fälle im Gepäck haben. Sinnvoll ist, vor der Reise dass Aufziehen zu üben. Jedes Jahr stehen wir wieder aufs Neue da.. Michi flucht und ich suche eine Youtube Video raus, was noch mehr Flüche mit sich bringt, da das Video natürlich komplett andere Ketten zeigt.

Schneeketten Schweden VW T3 Bulli
Schuhe sind an

Dieses Jahr hatten wir zusätzlich noch TRED „Sandbleche“ dabei, was uns dass Schneeketten anlegen, oft abnahm. …und eine sehr sehr tolle Kunststoffschneeschaufel von Fiskars die wir in Schweden gekauft hatten.

Sonnenuntergang in Norwegen

Wir sind wieder in Schweden

Wieder in Schweden und nach den aufregenden Straßenverhältnissen in Norwegen, sind wir sehr froh darüber. Der Wetterbericht kündigt viel Schnee an und wir fahren durch einsame Gebiete Schwedens. Die nächsten Tage schneit es sehr stark  in Norwegen und Schweden.

Umfors

Wir übernachten in Umfors und sehen die letzten Polarlichter auf unserer Reise.

Polarlichter in Schweden
Polarlichter in Schweden

Am nächsten Tag ging es auf der E12 weiter. In dieser Gegend gibt es nur ganz kleine Orte und sehr, sehr viel Schnee. Wir fahren 750 km um wieder an den Bottnischen Meerbusen und über Umea an der Küste entlang nach Trelleborg zu gelangen.

E12 in Schweden im Winter
E12 in Schweden

Hudiksvall

Als wir in Hudiksvall ankommen, ist es schon dunkel und einen Schlafplatz zu finden, gestaltete sich sehr schwierig. Der Schneesturm verbessert die Lage nicht wirklich. Wir übernachten auf einem öffentlichen Parkplatz.

Leider kündigten sich die vorherige Nacht schon Zahnschmerzen bei mir an. Erst nur leicht, aber die Schmerzen steigern sich so schnell, dass ich mir nach einer schlaflosen Nacht und unzähligen, nicht wirkenden Schmerztabletten sehr sicher bin, nicht bis Deutschland mit dem Arzt Besuch warten zu können. Dummerweise ist es auch noch Wochenende, was das ganze noch zusätzlich erschwert.

Diese Reise ist beherrscht von ersten Malen. Das erste Mal im Ausland abgeschleppt werden, das erste Mal in Lappland, das erste Mal Rentiere sehen und das erste Mal ein Arztbesuch im Ausland.

Eis in Schweden
Fast durchsichtig

Zahnarzt in Schweden

Mit dem Gesundheitssystem im Ausland hatten wir uns bisher nicht beschäftigt. In unseren Köpfen war Skandinavien als Top Krankenhaus Land verankert. Das dies nur auf Norwegen zutrifft und nicht auf Schweden, war uns vorher nicht so klar. Während der Zahnarzt Recherche im Internet, wurde mir bewusst wie schwierig dies in Schweden, vor allem in Lappland wird. Ich las von Menschen, die ewig auf Termine warten mussten, weil es z. B. in Kiruna eben keine Abdeckung gibt. Hier gibt es auch keine Notdienste an den Wochenenden. Notfälle werden vorher telefonisch abgeklärt (auf schwedisch) und nur wenn man deutlich machen kann, dass es wirklich ein Notfall ist, kommt man zu einem Arzt.

Die Zahnärzte sind in der Regel staatlich und ich hatte riesengroßes Glück, dass 10 min von unserem aktuellen Übernachtungsplatz eine Zahnarztpraxis Samstag früh geöffnet hat. Um Punkt 8 Uhr stehen wir drin und bekommen, aufgrund meines dicken Backens und den unerträglichen Schmerzen, einen Termin um 10 Uhr.

Zahnarzt in Hudiksvall
Zahnarzt in Hudiksvall

Bei der Anamnese wird hier unter anderem auch gefragt ob man Kautabak zu sich nimmt. Die Zahnärztin sprach englisch und war wirklich sehr freundlich und fürsorglich. 20 Minuten später hatte ich einen Weisheitszahn weniger (nicht so erfreulich) und keine Schmerzen aufgrund einer enormen Betäubung (erfreulich).

Ich war danach müde und ziemlich fertig, so beschlossen wir zügiger, als vorher geplant, die Heimreise anzutreten.

Regen in Smaland
Regen in Smaland

Regen bei der Heimfahrt in Südschweden

Ab Gävle regnet es durchgehend und das erleichterte uns den Abschied. Wir buchen während der Fahrt die Fähre von Trelleborg nach Rostock und für 112 € haben wir auch eine Kabine.

Auf dem Weg nach Trelleborg machen wir Halt in Jönköpping. Hier gehen wir noch einmal einkaufen und verbringen die letzte Nacht in Schweden auf einem unspektakulären Rastplatz.

Wie auch im letzten Jahr ist hier an der Ostsee am Tag unserer Heimfahrt eine Sturmwarnung, aber liegend in der Kabine war es problemlos.

VW T3 Reise Skandinavien
…und da steht er und ist bereit für neue Abenteuer!

Noch einmal Skandinavien im Winter? JA UNBEDINGT!  

Im Beitrag kann unbezahlte Werbung für Campingplätze, Orte etc. enthalten sein. Diese spiegeln nur unsere persönlichen Erfahrungen wieder!

Ein Kommentar bei „Lappland und Norwegen – Winter Rundreise mit dem VW T3 Teil 2“

  1. […] Nachdem es wieder zu schneien begonnen hat und die Chance Polarlichter  zu sehen, auf 0 % gesunken ist, wollen wir doch gleich weiter nach Norwegen. Weiter geht es hier mit Teil 2 lappland-und-norwegen-winter […]

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